Herzlichen Glückwunsch!

Das 1. vonDrecksgold Win-Win-Gewinnspiel ist beendet und wir danken allen, die daran teilgenommen haben!

Die erste Stufe wurde erreicht, die Gewinnerin des Diamantenbildes Schrägstrich der Diamantenapplikation wurde benachrichtigt.

Demnächst gibt es für alle anderen eine weitere Chance, die übrigen tollen Preise abzusahnen. In Bälde mehr dazu!

Für heute wünschen wir Euch allen einen bezaubernden Frühlingssonntag!

Eure Nici, Euer Falk von vonDrecksgold!

WIN-WIN-GEWINNSPIEL

Liebe Abonnenten, liebe Freunde, liebe alle anderen Menschen*

Wir hoffen, Ihr seid gut ins neue Jahr gestartet und habt den angeblich traurigsten Tag 2017 am 19.Januar  ohne größere Verluste überstanden. Sollten Euch an diesem Tag einige der kurz zuvor gefassten guten Vorsätze  abhanden gekommen sein, tröstet Euch bitte damit, dass ihre Zeit vielleicht noch nicht gekommen war oder sie möglicherweise doch nicht wichtig genug waren, als dass sie in die Tat hätten umgesetzt werden müssen. Und wenn Ihr an diesem besagten Januarmontag deshalb (und wegen der Kälte und dem wenigen Tageslicht und Donald Trump und dies und dem und jenem…) wirklich in Depressionen verfallen wart, heitert Euch doch damit wieder auf, dass, wenn dies wirklich der traurigste Tag des Jahres war, Ihr zuversichtlich auf die restlichen Monate blicken könnt!** 

Und als ersten kleinen Beweis dafür, hat vonDrecksgold sich was für Euch ausgedacht!

Das vonDrecksgold-

WIN-WIN-GEWINNSPIEL 

Nummer 1!

Gut. Wir geben gleich unumwunden***  zu, dass wir hier nicht gänzlich ohne Eigeninteresse handeln. Aber auch wir wünschen uns zuversichtlich auf die kommenden Monate blicken zu können und würden Eure Unterstützung hierbei nicht nur gut gebrauchen können, sondern gerne auch mit einem kleinen Gegenleistung honorieren!

Und so gehts:

A: Abonnier unseren Blog. (Wenn Du es schon getan hast, geh gleich zu Punkt B.)

B: Bring andere dazu, unseren Blog zu abonnieren. (Indem Du uns und unser Gewinnspiel über ein soziales Netzwerk teilst oder Deine Freunde und Verwandten auf persönlicherem Wege auf uns aufmerksam machst.)

C: Und jetzt kommts. Der Preis richtet sich danach, wie viel Abonnenten vonDrecksgold am Ende der Verlosung hat und der Gewinner wird unter all diesen ermittelt.

D: Die Aufteilung ist wie folgt gestaffelt.

Bei 25 Abonnenten ist der Preis dieses:

 

[Eine gerahmte Diamanten-Applikation aus recyceltem Denim, mit der man auch wahlweise ein Kleidungsstück seiner Wahl verschönern kann.] ****

 

Bei 50 Abonnenten bekommt das oben Gezeigte der Zweitplatzierte und der Gewinner diese Lampe:

[Nachttischlampe mit Patchworklampenschirm aus wiederverwertetem Jeansstoff.]****

 

Und ab 100 Abonnenten sind die Lampe der 2.Preis, das Bild der 3.Preis und dieses hier der Hauptgewinn:

 

[Aufgearbeiteter Chromgestellhocker, mit Schuppenbezug aus recycltem Jeansstoff]****

 

Und weil es immer traurig ist, nix zu gewinnen, und ein Trostpreis schöner ist als gar kein Preis, erhalten ab sofort alle Blog-Abonnenten bei einem Kauf bei vonDrecksgold 10% Rabatt!

Teilnahmebedingungen:

  • Jeder, der einen email-Account hat, kann an der Verlosung teilnehmen
  • Teilnahmeschluss ist der 31.März 2017
  • Die Ziehung des/der Gewinner erfolgt am 1.April 2017, die Benachrichtigung, ob Du gewonnen hast, erhältst Du spätestens zum 2.4.2017
  • Der/die Gewinner werden bestimmt, indem alle Namen auf einem Los stehend in einen Hut (oder Topf oder Schüssel) geworfen und daraus heraus gezogen werden. Ein Notar wird nicht anwesend sein
  • Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen nicht den Ausgang des Gewinnspiels
  • Die Preise werden auf dem Postweg an die Gewinner versandt oder eventuell auch von uns geliefert, wenn uns diese ihre Adresse mitteilen. Auch eine Abholung ist möglich
  • All Eure Angaben unterliegen dem Datenschutz, wir werden Eure Daten auf keinen Fall an Dritte weitergeben
  • Der Gewinn kann nicht umgetauscht werden
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Wir freuen uns auf Eure zahlreiche Teilnahme!

Mit liebstem Gruß

Nici und Falk von vonDrecksgold

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*“liebe alle anderen Menschen“ bezieht sich allerdings nicht auf AfD-Wähler und sonstige Irregeleiteten. Intoleranten gegenüber nehmen wir uns die Freiheit heraus, selbst einmal intolerant zu sein.

**Oh. Ja. Heute sitzt die Optimistin in mir am Frühstückstisch.

***“unumwunden“ – was für ein wunderschönes Wort, dem ich bisher viel zu wenig Beachtung geschenkt habe. Welch Jammer! Das muss sich ändern und ist somit ein Super-Vorsatz für  Zwischendurch!

****alle Gewinne ohne auf den Bildern gezeigte Dekoration

In Eigenregie oder Das Fenster zum Hof

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ACHTUNG! Dieser Beitrag handelt – auch – ein bisschen von Tod und Nachruhm und solche hochtrabenden Dinge. Wem das nix ist, kann gleich runterscrollen zur GIF-Animation. Die ist lustig und ein Stuhl. Immerhin geht es hier doch nach wie vor um MÖBEL und nicht um das LEBEN!
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Ich meine mich zu erinnern, an irgendeiner oder an mehreren (oder sogar an verschiedenen) Stellen gelesen zu haben, dass Alfred Hitchcock bei seiner Regiearbeit alles akribisch plante, nichts dem Zufall überlies, und exakt nach dem von ihm verfassten Storyboard drehte. Die Schauspieler hatten keinen großen Spielraum für Variationen oder gar eigene Ideen, was meine kleine Schauspieler-Seele aufschreien lässt, welche es hasste, nur die Marionette des Regisseurs zu sein. Aber keiner der Regisseure, mit denen ich damals arbeitete, war solch ein Genie wie Hitchcock. Und in einem seiner grandiosen Filme besetzt zu sein, wäre unglaublich cool.

Am liebsten hätte ich wohl Marnie gespielt. Die Kleptomanin mit dunkler Vergangenheit. Oder aber auch „Lisa Carol Fremont“ aus Das Fenster zum Hof. (Zitat James Stewart als L. B. „Jeff“ Jefferies: „Sie ist zu vollkommen. Sie ist zu talentiert. Sie ist zu schön. Sie ist zu intellektuell.“ Was will man mehr sein…?) Beides coole Rollen.

Aber was ich am coolsten fände, wäre selbst Hitchcock zu sein!

Naja, vielleicht nicht unbedingt die Person Hitchcock. Denn dann wäre ich nicht ich. Sondern ein Mann. Und tot.

Aber so begnadet wie er und so selbstbestimmt in meinen durchdachten Handlungen, die mich zu der Erschaffung des Kunstwerks führen, das mich erfüllt und bleibt, selbst wenn ich nicht mehr bin…Hach, das wär‘ schon was!

Letztens konnte ich nach langer Zeit einen Abend mit einem meiner liebsten Menschen verbringen und in unserem bereichernden Gespräch ging es an einer Stelle um das Folgende. Krude Theorie: Männer erschaffen Kunstwerke, weil sie keine Kinder gebären. Oder umgekehrt, Frauen erschaffen keine Kunstwerke,  weil sie Kinder kriegen. Daher gäbe es keine bedeutenden weiblichen Künstler, Politiker oder ähnliches.

Nun nach der Geburt des Kindes kann ich bestätigen, was ich schon immer wusste: Das ist großer Schwachsinn. Ich will immer noch – und irgendwie erst recht – Kunstwerke erschaffen, etwas nach mir Bleibendes hervorbringen, die Welt mit meinem Handeln positiv beeinflussen. (Das dies unabhängig vom Geschlecht ist, bestätigten der Freund und ich übrigens mit einem High five.)

Aber jetzt mal zurück zum wesentlichen Element diese Blogs, den Möbeln.

Weltpremiere! Etwas noch nie Dagewesenes! Erstmals in der Geschichte von vonDrecksgold ist es uns gelungen, ein Möbelstück wahrhaft lebendig werden zu lassen.

Seht selbst!

part2fragezeichen

GIF it to me, baby! Aha, Aha!“

Ich könnt jetzt die Entstehungsgeschichte des Regiestuhls an dieser Stelle noch einmal aufschreiben oder – als Faultier – via copy/paste den Beschreibungstext der etsy-Anzeige hier einfügen. Oder –

ich füge einfach HIER den link zu der Anzeige auf etsy ein. Ich glaube, das mach ich jetzt direkt mal: Direktlink.

Hab ich übrigens schon erwähnt, wie toll es wäre, wenn mehr Menschen meine Texte lesen würden?  Also toll zumindest für mich. Keine Garantie kann gegeben werden, dass es auch toll für den Lesenden ist. Aber ein Versuch wäre es alle mal wert. In diesem Sinne, danke an dich, der/ die du es bis hierhin zu lesen geschafft hast fürs Partizipieren!

PS: An dieser Stelle möchten wir noch auf eine Internetseite verweisen, welche wir in unserem RSS Feed Reader gespeichert haben und zwar diese, sie heißt open culture. Und abgesehen von ihrem nicht sehr atemberaubenden Design ist sie eine wahre Schatztruhe. Hier gelangt man dort auf weitere links, um Hitchcock-Filme for free schauen zu können. Aber Vorsicht: Diese Website ist nichts für Leute, die sagen, Bildung schadet. Ich gehe jedoch sowieso nicht davon aus, dass AfD-Anhänger unseren Blog lesen.

Sommerzeit ist Reisezeit!

VORWORT: Dieser Beitrag ist eine Reise in die Vergangenheit. Die Veröffentlichung des Textes vor der Reise wurde durch diverse Umstände, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, torpediert. Nur soviel sei dazu gesagt: Wer die Hand-Mund-Fuß-Krankheit für einen Witz hält, hat noch keine Kinder…Begeben wir uns aber nun gemeinsam auf die Reise von der Gegenwart in die Vergangenheit, um irgendwann Back to the Future zu landen. Zwar haben wir keinen Delorean, aber dafür hat unser guter, alter Skoda Oktavia Kombi in diesem Beitrag eine tragende Rolle. (Manche Wortspiele sind zu platt, um sie sich zu verkneifen!) And here we go! VORWORT ENDE.

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Sommerzeit ist Reisezeit!

Und bevor wir uns für eine (viel zu kurze! – und das ist uns vorher schon klar!) Woche in den Familienurlaub nach Dänemark verabschieden, hier noch schnell unsere Geschäftsidee für das bei Touristen trotz rückläufiger Tendenzen im Städteranking nach wie vor beliebte Berlin.

Gemeinsam entwickelt wurde die Idee mit der von uns hochgeschätzten, sich in der touristischen Hochburg Friedrichshain auskennenden, da dort befindlichen Bar „Sieben“ , dem „überdurchschnittlich sympathische[n] Getränkekonsum-Etablissement am Ostkreuz“ (Zitat: vonDrecksgold)  (previous).

Als vor ein, zwei Jahren die ersten Sightseeing-Doppeldecker-Busse gesichtet wurden, die die Wühlischstraße entlangfuhren, blieb man noch entgeistert und wie plötzlich angewurzelt stehen, selbst wie ein“großer Kraftwagen mit vielen Sitzen zur Beförderung von Personen“ (Zitat: Duden) dreinblickend.

„Hat Disneyland nun tatsächlich klammheimlich seine Dependance in Berlin eröffnet?!?“, wurde gemunkelt. – „Allerdings wäre wahrhaftig kein Bezirk  besser dafür geeignet als Friedrichshain…“, lästerte man hinter vorgehaltenem kleinen Finger, (zufrieden damit, selbst Neuköllnerin zu sein.)

Als wir nun vor einiger Zeit eines der Sieben-Sofas zur Generalüberholung abholten, nutzen wir gleich die Gelegenheit, unseren neuen Dachgepäckträger (den VW-Bus des kleinen Budgets -) zu testen.

Doch halt! Eröffneten sich da – über den schnöden Möbeltransport hinaus-  nicht noch viele weitere Nutzungsmöglichkeiten?!? Wäre es nicht für jeden verlockend, auf diesem Wege von Club zu Club zu touren, eine Chill-out- Pause einzulegen, oder bei einem schönen Glas Moskau Mule Berlin bei Nacht zu beschauen? Noch dazu in einer sich anbietenden, da zur Zeit stattfindenden, lauen Sommernacht? Schlüge da nicht ein jedes Herz vor Entzücken höher, das des Individualtouristen genau wie das des Berliner Clubszene-Liebenden?!

Da ist man selbst (fast) gewillt, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Seht selbst!

Unbenannt
Na? Na? Ist das nix??

Nein.

Denn es wurde sich dann doch ziemlich rasch und einstimmig dagegen entschieden. Wie sähe das denn auch aus, wenn die Bedienung statt hinter der Bar zu stehen, neben so ner Tourikutsche herrennen müsste? Der Traffic ums Ostkreuz herum ist außerdem doch jetzt schon viel zu hoch!

Tja. Und wieder einmal konnte vonDrecksgold den Beweis antreten, dass Idee und Dummheit oft nah beieinander liegen. Zumindest was ihre Synonyme anbelangt, die nur durch einen Buchstaben voneinander zu unterscheiden sind…

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NACHWORT
„Kein Vorwort ohne Nachwort!“
Ach so? Ok. Hier bitte…
Huch! Also jetzt finde ich doch glatt das Nachher-Bild, für welches ich sehr, sehr, sehr, sehr, ich betone sehr schwere Bierzeltgarnituren schleppen musste, deren Gewicht mich fast in den Boden gemalmt und auf der anderen Seite der Welt wieder rausgedrückt hätte, Godzillas Fuß ist ein Scheiß dagegen, nicht mehr aufm Rechner!!! ( Jawohl, diesen Satz meine ich vollkommen ernst, und wer das bezweifelt, kann mich mal.) Da muss wohl der neugierige Leser aus der virtuellen Welt hinabsteigen und sich in der Sieben das reale Produkt unseres Tuns anschauen gehen. Und wer uns dann obendrein noch sagen kann, von welchen zwei Synonymen weiter oben die Rede war, bekommt von vonDrecksgold ein Getränk spendiert! Großes vonDrecksgold-Ehrenwort!
NACHWORT ENDE!

Der Schriftsteller und das Polstermöbel

Manche Leute lesen gerne, manche lesen ungern. Manche lesen auch Ungarn. Also Romane von ungarischen Autoren, meine ich.
Ich lese sehr gerne. Und sehr, sehr gerne Romane von Haruki Murakami. Und weil ich alle bisher erschienen Romane (und auch Nicht-Romane) von ihm schon gelesen und bereits wieder-gelesen habe, werde ich nun all seine Romane noch einmal in chronologischer Reihenfolge lesen. Ihr seht, ich mag den wirklich ganz schön gerne…

Aber was hat das nun mit unserem vonDrecksgold-Möbelblog zu tun?

Bei der Lektüre des Murakami-Romans Nr. 4, „Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt“ stoße ich doch tatsächlich auf Seite 62 meiner Taschenbuchausgabe auf Folgendes: Der namenlose Ich-Erzähler befindet sich im unterirdischen Geheimlabor des Professors, um Daten zu waschen. In den vorgeschriebenen 30-minütigen Arbeitspausen legt er sich, wie er dies häufig zu tun pflegt, auf dessen Sofa, das er als bequem erachtet, was für ihn keine Selbstverständlichkeit darzustellen scheint.  

Zitat: 

„Bei meiner Arbeit komme ich viel herum und lege mich in den Pausen stets hin, aber bequeme Sofas finde ich selten. In der Regel sind es ungeschlachte Dinger, die man sich aufs Geratewohl angeschafft zu haben scheint, und selbst die schönen Sofas, denen man auf den ersten Blick ansieht, daß sie teuer waren, enttäuschen meistens, wenn man sich erst einmal darauf ausstreckt. Warum die Leute bei der Wahl ihrer Sofas dermaßen nachlässig sind, ist mir ein Rätsel.

Er scheint sich also mit der Materie intensiver zu befassen. Hören wir nun seine weitere Expertise:

Ich bin davon überzeugt – das ist eines meiner Vorurteile -, daß sich die Vornehmheit eines Menschen in der Wahl seines Sofas zeigt. Das Sofa ist eine der festen Burgen, die sich nicht erschüttern lassen. Das wissen aber nur die, welche mit bequemen Sofas großgeworden sind. Es ist dasselbe, wie mit guten Büchern oder guter Musik großgeworden zu sein. Ein gutes Sofa gebiert wieder ein gutes, ein schlechtes ein schlechtes. So ist das nun einmal.“

Und weiter:

„Ich kenne eine ganze Reihe von Leuten, die Luxuslimousinen fahren, zu Hause aber höchstens zweit- oder drittklassige Sofas haben. Solchen Leuten traue ich nicht. Ein teures Auto hat seinen Wert, ohne Frage, aber es ist und bleibt eben nur ein teures Auto. Jeder, der Geld hat, kann sich eins kaufen. Zum Erwerb eines guten Sofas aber braucht man Würde, Erfahrung, Philosophie. Geld braucht man auch, aber eben nicht nur Geld allein. Ohne feste Vorstellung davon, was Sofa heißt, kann man ein erstklassiges nie und nimmer erstehen.“

Dem habe ich für heute nichts weiter hinzuzufügen! Arigatou gozaimasu, Murakami-san! 

Na gut, eins noch: Kauft alle seine Bücher! (Aber nicht bei diesem großen Online-Verkaufsportal, sondern in der guten alten Buchhandlung um die Ecke. (Wäre doch schade, wenn die ausstürben, wie die Videotheken…) Und wenn doch online, dann wählt doch gebrauchte Exemplare, die werden euch sehr dankbar sein.

Ok. Ein allerletztes: Übrigens mag ich auch andere Autoren wahnsinnig gerne: Auster, Coupland, Eggers, Hustved….um einige der mir liebsten zu nennen. Mal sehen, ob ich bei denen auch Zitate zu  Möbeln, Design, die Rettung der Welt und anderem entdecke, was zu vonDrecksgold passt. Dann wird aus dem hier eine kleine Sonderreihe. Jetzt ist aber wirklich Schluss für heute! Ich muss in die Werkstatt, denn da wartet schon der nächste Patient. Mehr dazu demnächst hier.

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Meine Taschenbuchausgabe: liebevoll zerlesen.

Ich liebe meine Mutter sehr. Ich weiß gar nicht, ob sie das weiß.

Als meine Mutter so alt war, wie ich mit 12, nahm sie all ihren Mut zusammen, ging ins Atelier einer Schneidermeisterin und sagte dieser, dass sie bei ihr in die Lehre gehen wolle.
Die Frau sah das kleine Mädchen an, lachte und meinte, sie solle am nächsten Tag noch einmal mit ihrer Mutter wiederkommen. Sie glaubte dem zierlichen Kind wohl nicht, dass es schon alt genug sei, eine Berufsausbildung zu beginnen.
Tatsächlich aber ging meine Mutter bereits in einer Näherei in die Lehre – allerdings gefiel es ihr nicht, dort immer und immer wieder nur den gleichen Arbeitsschritt zu wiederholen. Sie wünschte sich, den ganzen kreativen Prozess zu gestalten. Also nahm sie es selbst in die Hand – zitternd und mit Herzklopfen zwar, aber sie hat sich getraut: sie änderte etwas grundlegend ihr Leben Mitbestimmendes nach ihren Wünschen.
(Und das in einem Alter, in dem ich noch nicht mal die Hälfte meiner Schulzeit absolviert hatte, und es mir noch eine ganze Weile im warmen Nest genannt Kindheit gemütlich machen konnte.)

Dies ist eine meiner Lieblingsanekdoten über meine Mutter, die einer der kreativsten Menschen ist, die mir je untergekommen sind. (Den Wunsch, selbst kreativ zu sein, habe ich durch sie. Ich gäbe viel, auch etwas von ihren praktischen Fähigkeiten geerbt zu haben.)

Noch etwas für sie sehr Bezeichnendes, das ich in dieser Reinform noch bei niemand anderem erlebt habe, ist, dass sie sich praktisch nie etwas gönnt. Wenn sie einmal in einem Laden etwas gefunden hat, das ihr gefällt – was selten genug vorkommt – dauert es meist so lange bis sie sich durchgerungen hat, es sich zu kaufen, dass es nicht mehr da ist!

Wenn meine Mutter sich also eines der seltenen Male etwas entschieden wünscht, dann möchte man es ihr erfüllen.

Gerlindes Roller also!

Ein Roller für Erwachsene. Aber einen Sattel muss er haben. Damit man sich setzen kann, wenn man mit Schwung den Berg wieder runterrollt.

-Falk, bau meiner Mutter einen Roller!
-Ok.
(Kurzform des Dialogs.)

Und hier ist das Ergebnis!

Nachtrag 1: Papa, dich liebe ich auch!

Nachtrag 2: Und für alle, denen ich an dieser Stelle keine Liebeserklärung mache – zum Trost sozusagen – ein link zu Schlaukopf.de, einer Internetseite, auf der man sein Schulwissen ab der 1.Klasse testen kann. Und glaubt mir, das macht 1000 Mal mehr Spaß, als es sich anhört!

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Aus einem alten Fahrradrahmen und drei Meter Stahlrohr…

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Die drei ??? und das Vermächtnis des Alvar Aalto

Als Nici noch klein war, schon lange bevor sie überhaupt daran dachte, jemals einen anderen „Beruf“ auzuüben, als mit ihren Spielsachen zu spielen, und auch noch als sie felsenfest überzeugt war, Archäologin und nichts anderes zu werden, hörte sie wahnsinnig gerne „Die drei ???“.

Auch wenn Frau Nathan mittlerweile nicht mehr unsterblich in Justus Jonas verliebt ist, (ja, an dieser Stelle gibt sie unumwunden zu, dem war einst so), gruselt sie sich noch heute bei manchen Folgen.
Und auch ihre Begeisterung für Schrottplätze ist geblieben.

Daher war es ihr ein Fest, als wir in diesem Sommer einen ihrer lang gehegten Wünsche wahr machten und den Schrottplatz Autoverwertung Fröhlich in ihrer alten Heimat besuchten, um die Schrottautos nach brauchbaren Sicherheitsgurten zu durchforsten.

Wir durchstöberten also die Autowracks nach Schätzen, kletterten in ihnen herum und schnitten und rissen jene Teile heraus, die wir für unsere Möbel gebrauchen konnten. Aber jedesmal, wenn wir beim Türöffnen das dicht daneben stehende Auto rammten, zuckten wir zusammen. So tief verwurzelt ist also die anerzogenen Angst davor, einen Kratzer in den Lack des Lieblingsgefährt(en) des Menschen zu machen, dass wir dies selbst reflexartig bei solchen Karren taten, die nicht mehr dem Standard des hochgeschätzen Statussymbols entsprachen. Aber das nur nebenbei.

Wieso waren wir eigentlich überhaupt auf einem Schrottplatz gelandet? Nun, wir dachten uns, welch schönes und hochwertiges Material doch Autogurte darstellen und wie schade es ist, diese nicht einer neuen Bestimmung zukommen zu lassen, wenn sie nicht mehr benötigt werden, zumal es doch so viele von ihnen gibt. Wahrlich sind wir nicht die ersten, die auf solch eine Idee kommen, aber das muss uns ja nicht von ihrer Umsetzung abhalten, wenn wir sie als „hervorragend!“ befinden.

Ziemlich schnell kam uns Alvar Aaltos Stuhl 611 in den Sinn, und wenn wir klauen, dann nur bei den Besten! Und so wurde unser erstes Stück mit Schrottplatzteilen diese kleine Reverenz an einen der wichtigsten Designer Finnlands und der Welt.

PS: Übrigens bietet die Autoverwertung Fröhlich noch ein weiteres, tolles Erlebnis an für Leute, die unter Autoaggression leiden oder auch nicht: Autos zertrümmern. Die Autoverwertung stellt das Auto zur Verfügung und ihr müsst nur noch draufhauen, bis ihr nicht mehr könnt oder wollt! Wer also noch auf der Suche nach einer passenden Geschenk-Idee für Weihnachten ist und in der Nähe von Frankfurt wohnt hier der link. Wir setzen das auf jeden Fall mal auf unseren Wunschzettel.

Und nun noch ein paar Beispielbilder von unserem ersten „Autositz“.

seitenansicht2.1
Einerseits…

seitenansicht
…andererseits.

IMG_0787
Vorher…

frontal
…Nachher!

WOW! Finalisten bei den etsy design awards in der Kategorie home and living!

Mit Jeepers Creepers sind wir im Finale der etsy design awards Deutschland und Österreich!
Wir freuen uns sehr von der Jury als einer der 12 Finalisten im Bereich home and living ausgewählt worden zu sein!
Und nun habt Ihr die Möglichkeit für uns abzustimmen, denn neben den von der Jury zu vergebenden Preisen in den einzelnen Kategorien gibt es auch den kategorienübergreifenden Community Choice Award.
Über folgenden link könnt ihr direkt für uns voten:
https://www.etsydesignawards.com/de/7/vonDrecksgold
Noch bis zum 4.9. habt ihr dazu Zeit. Der Countdown läuft also!
Wir freuen uns sehr über Eure Unterstützung!
Nici und Falk